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Ist Saarbrücken fremdenfeindlich?

Eine ausgesprochen merkwürdige Plakatwerbeaktion der Stadt Saarbrücken

Die Bahnhofstraße ist die Saarbrücker „Prachtstraße“. Sie ist zwar alles andere als prächtig, aber sie ist zweifelsohne das Zentrum Saarbrückens.

Seit Jahren wird in der Bahnhofstraße gebaut und gebaut und die Stadt Saarbrücken fühlt sich nun offenbar genötigt, sich für die ewige Baustelle zu entschuldigen und etwas für das Image zu tun.

Dafür findet man nun in der Stadt ein wunderschönes Plakat.

Stadt Saarbrücken Werbeplakat für die Saarbrücker Bahnhofstraße

Werbeplakat für die Saarbrücker Bahnhofstraße

Wenn man das Plakat nur ein wenig genauer betrachtet, glaubt man seinen Augen kaum (ein Klick auf’s Bild zeigt eine größere Version).

Stadt Saarbrücken Werbeplakat für die Saarbrücker Bahnhofstraße

Werbeplakat für die Saarbrücker Bahnhofstraße

Auf der Plakat-Straßenszene finden sich ausschließlich deutsch – oder wegen der unmittelbaren Nachbarschaft auch französisch – aussehende Weiße. Offenkundig war der Illustrator Jürgen Schanz seit vielen, vielen Jahren nicht mehr in Saarbrücken. In der Bahnhofstraße trifft man mittlerweile mehr Araber, Türken und Schwarzafrikaner als weiße Deutsche oder Franzosen. Man wähnt sich dort eher in Kabul, Bagdad, Damaskus, Istanbul, Mogadischu oder Ouagadougou als in einer deutschen Stadt.

Da dieses Plakat von der Stadt Saarbrücken stammt, muss man sich fragen, ob die Verantwortlichen in den letzten Jahren überhaupt einmal in der Saarbrücker Innenstadt waren oder ob sie sich wegen der Migrantenmassen schämen und sich nach den „guten alten Zeiten“ zurücksehen.

Eines ist sicher: So wie auf diesem Plakat wird es in Saarbrücken nie wieder aussehen.

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Stichwörter:
Fotos, Bilder, Saarbrücken, Migranten, Bahnhofstraße, Fußgängerzone, Plakat, Stadtbild